Alfa Romeo bei Pista & Piloti in Pferdsfeld: Innovative Sportlimousinen treffen ikonische Oldtimer
- TRIWO-Testgelände in der Nähe von Bingen wird am kommenden Wochenende erneut zum Eldorado für Alfisti aus der Bundesrepublik und den Nachbarländern.
- Beim „Gran Premio Alfa Romeo" am Sonntag (30. August 2026) unterhalten mehr als 240 Klassiker das Publikum mit Demonstrationsläufen auf der Strecke.
- Über einen Livestream auf YouTube (Link) lässt sich das Geschehen am Sonntag auch am Bildschirm verfolgen.
- Alfa Romeo stellt spektakuläre Sondermodelle aus, darunter die nur zehnmal gefertigte Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa.
- Außerdem stehen der 60. Geburtstag des Alfa Romeo Spider und „50 Jahre Trofeo Alfasud" im Mittelpunkt.
Die Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist eine streng limitierte Sonderserie von 10 Exemplaren, die bereits ausverkauft ist. Bestellungen sind nicht mehr möglich.
Die Giulia Quadrifoglio Oro ist nicht mehr neu bestellbar. Es sind nur noch Lagerfahrzeuge verfügbar.
Kombinierte Werte gem. WLTP*:
Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa: Kraftstoffverbrauch 10,5 l/100 km; CO₂-Emission 237 g/km; CO₂-Klasse: G.
Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Oro: Kraftstoffverbrauch 10,5 l/100 km; CO₂-Emission 237 g/km; CO₂-Klasse: G.
Seit neun Jahren bildet Pista & Piloti für viele Fans von Alfa Romeo den Saisonhöhepunkt. Am kommenden Wochenende (29. und 30. August 2026) ist das TRIWO-Testgelände in Pferdsfeld erneut Anlaufstelle für Tausende Alfisti aus Deutschland und den benachbarten Nationen. Sie haben nicht nur die Gelegenheit, die komplette Modellpalette von Alfa Romeo bei Probefahrten auf den verkehrsarmen und kurvenreichen Straßen in der Umgebung kennenzulernen. Beim „Gran Premio Alfa Romeo" drehen auf dem ehemaligen Flugplatz in der Nähe von Bingen in Rheinland-Pfalz außerdem mehr als 240 historische Rennfahrzeuge und Sportwagen flotte Runden.
Pista & Piloti gilt inzwischen als die größte dynamische Veranstaltung für Klassiker von Alfa Romeo und anderen italienischen Marken. In diesem Jahr werden zudem der 60. Geburtstag des Alfa Romeo Spider und „50 Jahre Trofeo Alfasud" gefeiert.
Für Publikum öffnet das TRIWO-Testgelände am Sonntag um 8:00 Uhr. Die Läufe des „Gran Premio Alfa Romeo" finden von 9:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Eintrittskarten sind zum Preis von 15 Euro ausschließlich online erhältlich. Das Ticket ermöglicht auch den Zugang ins Fahrerlager. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt. Über einen Livestream auf YouTube (Link) lässt sich das Geschehen auch von zu Hause oder von unterwegs verfolgen.
Alfa Romeo unterstützt die Veranstaltung darüber hinaus erneut mit Funktionsfahrzeugen für die Organisatoren und präsentiert spektakuläre Sondermodelle. Die vom Segelwettbewerb America's Cup inspirierte Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Besucherinnen und Besucher können sich außerdem über die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Oro informieren.
Weitere Infos auf der Homepage von Pista & Piloti (Link).
Samstag: „Alfa Romeo Driving Experience"
Bei der „Alfa Romeo Driving Experience" haben Besitzerinnen und Besitzer moderner Alfa Romeo die Möglichkeit, die rund vier Kilometer lange Teststrecke unter die Räder zu nehmen. Sie können mit ihren Fahrzeugen in einem sicheren Umfeld ans Limit gehen. Unter Anleitung professioneller Instruktoren optimieren sowohl Fahranfängerinnen und Fahranfänger als auch Routiniers ihre Kenntnisse am Lenkrad. Rund 100 Teilnehmende haben sich angemeldet.
Sonntag: „Gran Premio Alfa Romeo"
Beim „Gran Premio Alfa Romeo" gehen in thematisch sortierten Gruppen mehr als 240 Motorsport-Klassiker auf die Teststrecke. Die Bandbreite reicht von Vorkriegs-Veteranen bis hin zu Youngtimern. Die einzelnen Felder sind über den Tag verteilt in jeweils 30-minütigen Demonstrationsläufen mehrfach zu sehen. Den Schwerpunkt bilden Rennwagen von Alfa Romeo. Erwartet werden unter anderem extrem seltene Modelle aus den 1960er Jahren wie ein Alfa Romeo TZ1, die zu ihrer Zeit auf der Rennstrecke fast unschlagbaren Alfa Romeo Giulia GTA und GTAm sowie ein von Zagato konstruiertes Aluminium-Coupé Alfa Romeo Giulietta SZ Coda Tronca.
Willkommen sind aber auch die Marken, mit denen sich die Piloten von Alfa Romeo früher auf dem Nürburgring, in Monza oder in Spa-Francorchamps duellierten. Diese Vielfalt macht den „Gran Premio Alfa Romeo" zu einer Zeitreise durch den Rennsport des gesamten 20. Jahrhunderts.
60 Jahre Alfa Romeo Spider
Alfa Romeo präsentierte 1966 ein Cabriolet, das schnell auf der ganzen Welt zum Sinnbild für italienisches Open-Air-Vergnügen wurde. Die durch ihre rundliche Form auffallende Karosserie zeichnete Designerlegende Battista „Pinin" Farina. Zum Marktstart war das schlicht Spider genannte Modell mit dem legendären Doppelnockenmotor aus Leichtmetall ausgestattet, der aus 1,6 Litern Hubraum 79 kW (108 PS) produzierte. Im Laufe der Jahre ergänzten weitere Varianten des Vierzylinders mit bis zu zwei Litern Hubraum die Palette.
Die erste Modellgeneration wurde von 1966 bis 1969 gebaut und erhielt den inoffiziellen Namen Duetto. Der Nachfolger (1969–1982) wies im Heckbereich ein völlig anderes Design auf. Das senkrecht abfallende „Coda Tronca" wurde außerhalb Italiens meist Fastback genannt. Die dritte Modellgeneration (1983–1989) fiel durch Front- und Heckspoiler auf, daraus resultierte der Beiname „Aerodinamica". Die finale Version (1989–1994) wies wieder eine schnörkellose Karosserie auf. Innerhalb von 27 Jahren wurden insgesamt mehr als 124.000 Spider produziert.
Bei Pista & Piloti präsentieren sich Alfa Romeo Spider aller vier Generationen dem Publikum bei Paraden auf der Teststrecke.
50 Jahre Trofeo Alfasud
Ab 1976 sorgte auf europäischen Rennstrecken eine Serie für Begeisterung bei den Zuschauern, die als Keimzelle aller späteren Markenpokale gilt – die Trofeo Alfasud. Die Idee dahinter: Alle Teilnehmer fuhren technisch identische, seriennahe und damit vergleichsweise kostengünstige Rennwagen. Diese basierten auf dem Serienmodell Alfasud TI. Durch den Einsatz von Tuningkits wurde die Leistung des Vierzylinder-Boxermotors zunächst auf 85 kW (115 PS) und später auf bis zu 96 kW (130 PS) gesteigert.
Die Trofeo Alfasud wurde in Italien ins Leben gerufen. Aufgrund ihres großen Erfolgs folgten ähnliche Wettbewerbe in Österreich, Frankreich und von 1977 bis 1980 auch in Deutschland. Die Serie entwickelte sich schnell zu einem Publikumsmagneten und zu einem Sprungbrett für Profi-Rennfahrer. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem spätere Formel-1-Piloten wie die Österreicher Gerhard Berger und Karl Wendlinger.
Pista & Piloti erinnert an diesen legendären Markenpokal mit einem Klassentreffen ehemaliger Trofeo-Rennwagen. Sie werden begleitet von weiteren Alfa Romeo mit Boxermotor, darunter Alfasud Sprint und Alfa Romeo 33. Allein diese Gruppe umfasst knapp 20 Fahrzeuge.
Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa
Besucherinnen und Besucher von Pista & Piloti können sich auf ein besonders seltenes Sondermodell freuen. Nur zehn Exemplare der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa wurden weitgehend in Handarbeit gefertigt, alle sind bereits verkauft.
Die limitierte Serie entstand in Kooperation mit dem italienischen Team für den Segelwettbewerb America's Cup. Technologisches Highlight ist ein spezielles Aerodynamikpaket aus Kohlefaser, das unter anderem einen Heckspoiler im Stil der Tragflächen der Rennyacht „Luna Rossa" aufweist.
Der von Hand aufgetragene Karosserielack imitiert den Metalleffekt von Stahl. Rote Seitenstreifen und der Schriftzug „Luna Rossa" sorgen für Kontraste. Die stilistischen Anleihen an die „Luna Rossa" setzen sich im Innenraum fort. Zu den exklusiven Details gehören unter anderem die spezifischen Bezüge der Sportsitze von Sparco. Materialien und Design erinnern an die Rettungswesten der Segler. In die Verkleidung der Armaturentafel ist zudem eine hauchdünne Folie integriert, die einer Schicht aus dem Segel der „Luna Rossa" entspricht.
Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Oro
Das nur in Deutschland erhältliche Sondermodell Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Oro greift eine traditionelle Nomenklatur neu auf. Den Namenszusatz „Quadrifoglio Oro" (goldenes vierblättriges Kleeblatt) trugen in den 1970er- und 1980er-Jahren die besonders luxuriös ausgestatteten Varianten beispielsweise der Modelle Alfasud, Alfetta, 6, 90 und 33. Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Oro verbindet italienisches Design und südländische Emotionalität mit deutscher Begeisterung für Leistung und Präzision.
Getreu dem Namenszusatz Oro weist das Sondermodell serienmäßig zahlreiche Details in Gold auf. Dazu zählen Logos und Bremssättel. Auch die Nähte an den Bezügen der Sportsitze sowie an den Lederverkleidungen von Armaturentafel, Türverkleidungen und Mittelarmlehne sind in der Farbe Gold ausgeführt.
*Kombinierte Werte gem. WLTP. Die Werte eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.












