
Auf den ersten Blick erkennbar, einzigartig und unverwechselbar in ihrer Harmonie und Eleganz. Wer Alfa Romeo liebt, muss auch die Felgen lieben.
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Wer Alfa Romeo liebt, muss auch die Felgen lieben: so präzise, so stark, so unverwechselbar in ihrer Harmonie und Eleganz. Sie sind nicht aus dem Augenblick geboren, sondern das Ergebnis jahrelanger Form- und Materialstudien.
Erwähnenswert ist auf jeden Fall die Felge des ersten Alfa, die 24 HP. Mit ihren 12 Speichen aus massivem Holz ist sie die Mutter aller Alfa Romeo-Felgen.

Auf der Straße ist sie aber noch nicht das Nonplusultra...
Angesichts ihres hohen Gewichts wird sofort an eine leichtere Lösung gedacht. Und siehe da: in der Mitte verbundene und mit Flügelmuttern befestigte Metallspeichen. In einigen Fällen sind die Speichen mit luxuriösen halbkugelförmigen Kappen versehen, wie die faszinierende Villa D'Este, die den gleichnamigen Concors d'Eleganza gewonnen hat.

Die Serienproduktion, die nach dem 2. Weltkrieg beginnt, erfordert Felgen aus gestanztem Blech mit Löchern und verchromten Kappen, wie bei der Giulietta im Jahr '54 und der Limousine Giulia '62, und nicht zu vergessen die 6C CM mit verbundenen Speichen und den vorstehenden vorderen Felgen zur Unterbringung der Bremssättel der Scheibenbremsen.

Aus dem Wunsch nach noch spritzigeren Rennwagen entsteht die Notwendigkeit, Felgen aus Leichtmetall herzustellen, wie die Felgen des TZ, des TZ2 und des 33 Stradale. Bei dem zuletzt genannten Modell ist die konkave Oberfläche bemerkenswert.
Später sind diese Felgen für die "reich ausgestatteten" Versionen der Serienwagen verwendet worden, wie den 156 (Leichtmetallfelgen in Sternform mit runden Löchern) und den 147 GTA.

Fließend, elegant oder sportiv, immer faszinierend mit dem legendären Kühlergrill. Geschichte und Entstehung eines unverwechselbaren Markenzeichens.
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Die Front ist sicherlich eines der unterscheidungskräftigsten Kennzeichen eines Alfa, mit den auf den ersten Blick erkennbaren Scheinwerfern und dem typischen Kühlergrill.
Der 24 HP aus dem Jahr 1910 hat einen großen vertikalen Kühler aus Messing, der von zwei gasbetriebenen "Laternen" flankiert wird. Zwanzig Jahre später fällt die Front schon stärker ab und ist mit einem Schutzgitter versehen.

Von der Entwicklung neuer Bearbeitungsverfahren profitieren auch die Formen, sie werden fließender und aerodynamischer: zunächst der 8C 2900 B Lungo und später der Villa d'Este lassen die Form des wappenförmigen Kühlerschilds ("Scudo") mit den ergänzenden Lufteinlässen bereits erahnen.

Aber erst mit der Giulietta wird das berühmte Dreigestirn mit dem Scudetto in der Mitte, den flankierenden Schnauzbärtchen ("baffi") und den runden Scheinwerfern geboren, die das Auto - wenn überhaupt möglich - noch schöner machen.
Im Zeitalter der Moderne oder "Rationalität" besteht die ganze Breite der Front aus einem Lufteinlass, in den Scudetto und Scheinwerfer eingelassen sind.

Und es sind der Scudetto und die Scheinwerfer, die am stärksten variieren: der GTA hat runde Scheinwerfer, der Alfasud rechteckige und der Alfa 75 dreieckige. Erst der 164 und der GTV/Spider lassen den Scudetto wieder auf die Motorhaube und erst beim 156 "dominiert" er wieder die Front und drängt das Autokennzeichen an die Seite.

In den letzten Jahren hat Alfa Romeo das klassische Dreigestirn vielfach wiederbelebt. Dafür steht der 147 oder der neue 8C Competitzione, die mit dem Brera ein ganz neues "family feeling" erzeugen.
Die gekrönte Schlange der Visconti (il Biscione), die Farben Mailands und der Lorbeerkranz des Siegers. Die Entstehung einer Marke, die sich immer treu geblieben ist.
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Wer an Alfa Romeo denkt, muss auch an den typischen "Biscione" denken. Ein Markenzeichen, das sich immer treu geblieben ist und nur geringfügig verändert und mit den Jahren aus unternehmenspolitischen, stilistischen oder historischen Gründen eher angepasst wurde.
Der Name A.L.F.A. ist die Abkürzung für Anonima Lombarda Fabbrica Automobili, und genau diese Abkürzung stand im Jahre 1910 auf dem ersten Auto,

Daneben die heraldischen Symbole des Hauses Visconti, die Schlange. Die sie rund umrahmenden Schriftzüge ALFA und MILANO sind durch Savoyer Knoten getrennt, die bis zum Ende der Monarchie in Italien Bestandteil des Markenzeichens sind.
Als einige Jahre später der Ingenieur Nicola Romeo das Unternehmen Alfa übernimmt, wird sein Name in das Markenzeichen eingefügt: Alfa Romeo. Der erste Weltmeistertitel mit dem P2 fügt dem Markenzeichen ein weiteres Element hinzu: den Lorbeerkranz.

Die Entbehrungen der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie die Zerstörung der Originalgußform infolge eines Bombenangriffs begründen ein vereinfachtes und einfarbiges Markenzeichen. Außerdem werden die Savoyer Knoten durch zwei "Wellen" ersetzt.

Die letzte Neugestaltung findet in den 80er Jahren statt. Der Durchmesser wird vergrößert und der Lorbeerkranz verschwindet. Für alle Alfisti auf der Welt ist das Markenzeichen von Alfa Romeo seit jeher die Verbindung von Leidenschaft und Sportlichkeit, das Symbol wahrer und echter Werte, einer Liebe ohne Grenzen.

Verchromt, ergonomisch, ganz in die Karosserie eingelassen. Die Entstehung eines wichtigen Stildetails.
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Der Türgriff ist eines der Details, die sich in der Geschichte von Alfa Romeo am meisten entwickelt haben.
Bei den ersten Modellen zieht er sicher nicht das Hauptaugenmerk auf sich, vielmehr werden hier Türgriffformen aus anderen Kontexten "kopiert": der Griff des 24 HP erinnert an einen Kleiderschrank, während der Hebelgriff des 20-30 die Türklinken gehobener Haushalte reflektiert.

In den nachfolgenden Jahren, in denen das Auto zum Allgemeingut wurde, ging man zu den richtigen "Autotürgriffen" über (der des 2000 Sportiva ist in die Karosserie eingelassen), auch wenn sie mindestens bis in die Nachkriegszeit immer einen handwerklichen Touch behielten.
Die Türgriffe, die heute als "klassisch" bezeichnet werden, sind vor allem jene, die in den 50er und 60er Jahren entwickelt wurden: verchromt, ergonomisch und mit Druckknopföffnung.

Das gewählte und niemals vorhersehbare Design der 60er, 70er und 80er Jahre führt zur Entwicklung eingelassener Türgriffe, die mit der Karosserie abschließen und nicht aus dem Auto heraustreten. Drei Beipiele dafür sind der Giulia GT, der Alfetta GTV und der Alfa 164.
Für die 90er Jahre ist ein Modell wie der 156 hervorzuheben, der vorne wieder einen klassischen Griff aus Aluminium verwendet und den hinteren im Fensterrahmen versteckt.

Die vertikale Bewegung des Türgriffs des 159 ist typisch für eine Zeit, in der neben den ästhtischen Gesichtpunkten auch die praktischen Aspekte einen Schwerpunkt bildeten. Zwei Anforderungen, die auch heute noch die Grundlage für jedes Detail eines Alfa Romeo bilden.

Von Holz über Aluminium bis zu Karbonelementen. Die Evolution der Materialien zeigt die Entwicklung der Alfa Romeo-Technik.
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In der Verwendung der Werkstoffe spiegelt sich die Entwicklung der Automobiltechnik generell wider.
Metall bildet die Grundlage des ersten Autos im Jahr 1910, nicht nur als Verkleidung sondern auch für den Rahmen des Fahrzeugs. Nicht zu vergessen, dass das Auto eine Weiterentwicklung der Kutsche ist!
In allen historischen Zeitabschnitten ist in größerem oder geringerem Umfang Stahl vorhanden. Ein Beispiel für die üppige Verwendung von Stahl ist der AR51, der auch als "La Matta" ("die Verrückte") bekannt ist.

Mit der Zeit werden zunehmend Aluminium und Aluminiumlegierungen sowohl für Motorenkomponenten als auch im Rahmen- und Karosseriebau eingesetzt, wie zum Beipiel für den GTA aus dem Jahr 1965.
In zunehmendem Umfang wird Glas jenseits seiner 'klassischen" Verwendung verwendet. Wahrscheinlicher Höhepunkt dieses Trends sind die Prototypen, die der Autohersteller im Zeichen der Schlange von 1960 bis 1970 und später in den 90er Jahren herausbringt: der 33.2 von Pininfarina, der Caimano und der Proteo sind einzigartige wie auch seltene Beispiele für Genialität und Schönheit des Endergebnisses

Titan hingegen wird für Struktureinzelteile der Fahrgestelle von Rennwagen wie auch für die Federung des Formel 1-Rennwagens 179 F aus dem Jahr 1982 verwendet.
Aber es sind vermutlich die Kompositmaterialien, die zuerst für die Karosserien und dann für den ganzen Unterboden von Rennwagen eingesetzt werden, mit denen wirklich begeisternde Ergebnisse erzielt werden. Wie der 33 SC 12 (1977), für den Glasfaser verwendet wurde oder die C-Gruppe (1986), ein Prototyp, bei dem hauptsächlich Kevlar zum Einsatz kam.

Bis hin zum 8C Competizione, der dank seiner Karbonelemente einfach einzigartig ist.

Das Armaturenbrett ist immer der Entwicklung und Evolution des Fahrzeugs gefolgt: in den Formen, den Materialien und den Instrumenten.
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Wie bei jedem Auto ist das Armaturenbrett zweifelsohne eines der Elemente, bei denen die stärksten Veränderungen stattgefunden haben - und dies trifft vielleicht in noch größerem Maße für Alfa Romeo zu. Das Armaturenbrett folgt der Entwicklung des Autos und entwickelt sich mit ihm mit der Zeit weiter.
1910 bilden noch ein paar auf einer Holzachse aufgereihte Instrumente das Armaturenbrett.

Aber schon die folgenden Modelle haben komplexere Armaturenträger, die Anzahl der Instrumente wächst und das Holz wird durch ein zunächst flaches, dann leicht gekrümmtes Blech ersetzt.
Nach dem 2. Weltkrieg sind synthetische Materialien wie Bakelit und Perspex für Schaltknauf und Mittelkonsole die Regel, zu sehen im Villa D'Este und im Giulia T.I.

So beginnt die Entwicklung der runden Instrumente, die noch heute für das Armaturenbrett von Alfa Romeo charakteristisch sind, mit dem vor dem Fahrer positionierten Drehzahlmesser und Tachometer. Bei Rennwagen oder ausgesprochen sportlichen Autos wie dem TZ2 oder dem 33 Stradale ist der Tachometer allerdings seitlich vor dem Beifahrer angebracht.

Die Hauptinstrumente werden ergänzt durch die Sekundärinstrumente (Bezin-, Öl- und Wasserstand), die einen kleineren Durchmesser haben und in der Mitte des Armaturenbretts sitzen. Beispiele sind der Duetto aus dem Jahr 1996, der Alfa 156 und auch der 8C Competizione.
Ziel ist es, dem Fahrer die Möglichkeit zu geben, das Auto zu genießen, dabei aber rundum die Kontrolle zu bewahren.

Immer ergonomischer und immer behaglicher. Die Geschichte der Alfa Romeo-Sitze unter den Aspekten von Komfort, Schönheit der Formen und Sicherheit.
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Die Geschichte der Autositze spiegelt deutlich die Entwicklung der "Konzeption des Automobils" wieder, die seit den ersten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts eingetreten ist.
Kein Zweifel, die Sitze des 24 HP erinnern an die Sitze der zahlreichen Pferdekutschen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch auf den Straßen Italiens unterwegs waren.

Die Kehrtwende lässt besonders bei der Entwicklung von Rennwagen nicht lange auf sich warten. Die Sitze müssen praktischer und einfacher werden, man schaue sich die verschobenen Sitze des P2 und des 8C 2300 an.
Mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Motoren und insbesondere der Kurvengeschwindigkeit müssen die Sitze einen verbesserten Seitenhalt bieten, damit der Fahrer nicht Stößen ausgesetzt ist und aus seiner natürlichen Sitzposition gebracht wird.

Beispiel hierfür ist der Giulietta SZ mit verkürztem Heck.
Ohne die zahlreichen Prototypen zu vergessen, die Alfa Romeo in den 60er und 70er Jahren entwickelte: den Alfetta Spider, den Carabo, den Caimano, den Cuneo und den Eagle Spider, um nur einige zu nennen.
Das Streben nach dem idealen Sitz war seitdem (und bis heute) für alle Autos der Marke Alfa Romeo bezeichnend.

Ob im Sportwagen oder in der Limousine.
Ein Beispiel ist der 8C Competizione, der den Fahrer in seine ergonomischen Sitze aufnimmt, ihn nahezu umarmt und so für seinen Komfort und maximalen Fahrspaß sorgt.
